Kindertageseinrichtung "Lebendiges Haus"

 

3.4 Eingewöhnung

Wir gestehen jedem Kind eine individuelle Eingewöhnung zu. Diese verläuft, abhängig vom Bindungstyp des Kindes, unterschiedlich lang und beinhaltet in der Regel:

  1. Woche:  eine Stunde im Vormittagsbereich; 1. und 2. Tag mit Eltern / Elternteil; Rest der Woche alleine
  2. Woche: Steigerung auf zwei bis drei Stunden im Vormittagsbereich; (ausgenommen Montag, eine Stunde)
  3. Woche: ganzer Vormittag und eventuell  Mittagessen; bis 12:30 Uhr / 13:00 Uhr
  4. Woche: voll gebuchte Stundenzahl

Ein umfangreiches Informationsgespräch zwischen Eltern und Erziehern findet statt, bevor das Kind die Einrichtung besucht. Auf Bedürfnisse und Besonderheiten, Regeln der Einrichtung, praktische Arbeit und allgemeine Informationen wird an dieser Stelle hingewiesen. Die Eltern wiederum können im Austausch über Eigenarten, Gewohnheiten, Gesundheitszustand und Entwicklungsstand ihres Kindes Auskunft geben.

 

Die Eingewöhnung, besonders im Bereich U3, verläuft in der Regel über einen längeren Zeitraum und gestaltet sich auch sehr individuell, besonders bei Kindern unter zwei Jahren.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell hat sich diesbezüglich in unserer Einrichtung gut bewährt.

 

Die Eltern werden im Informationsgespräch neben allgemeinen Informationen und dem Austausch über den Charakter, die Gewohnheiten, den Gesundheits- und Entwicklungsstand ihres Kindes, über den Ablauf der Eingewöhnung und die Notwendigkeit der Kooperation in Kenntnis gesetzt.

 

Jedoch unterscheidet sich die Eingewöh nung der Zweijährigen zu den unter Zweijährigen in der Intensität und folgender Merkmale:

  • sie ist individueller, auf das einzelne Kind abgestimmt unter Berücksichtigung der Bedürfnisse,
  • an der Belastbarkeit des Kindes gemessen und
  • zeitlich uneingeschränkter.

 

Die Eingewöhnungszeit in der Altersklasse 6 Monate bis 2 Jahre kann nicht in einem vorgegebenen Zeitraum stattfinden. Sie stellt die Grundlage für die gesamte Entwicklung in der Kita-Zeit dar und muss somit emphatisch und in täglichen, evtl. ausführlichen Absprachen zwischen Eltern und Erziehern stattfinden. Ein vertrauensvoller und offener Umgang sollte möglichst zeitnah aufgebaut sein.

          

 

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